Desarrollo Humano Sin Fronteras setzt sich für Menschen in der Welt in Gefahr oder Situation gesellschaftlicher Marginalisierung ein

Projekt Esperanza 1


Wie sollen 30 gesitigbehinderte Kinder in einer viel zu kleinen Hütte aus Lehm und Stroh, in die der Regen dringt, effektiv lernen?


Für die geistigbehinderten Kinder im Stadtviertel Antanamera der malgassischen Hauptstadt Antananarivo gehört diese Frage nun der Vergangenheit an. Denn ihre neue Schule ist seit letztem Jahr fertig: DHSFs malgassischer Partner, der Verein x konstruierte sechs große Klassenräume, Toiletten und eine neue Trinkwasser- und Stromversorgung. Die verbesserten Lern- und Lehrbedingungen ist für die Schüler der erste Schritt auf dem Weg zu einem erfüllerenden Leben, auf das sie nun selber durch ein höheres Bildungsniveau grösseren Einfluss nehmen können.


Die Kinder des Zentrums leiden unter leichter bis mittelschwerer geistiger Behinderung entsprechend der WHO-Klassifizierung. Ihre Familien befinden sich grossteils in Not, eine Situation, die sich in den letzten Jahren aufgrund der politischen Instabilität Madagaskar noch verschlechtert hat. So mussten einige Kinder im Verlauf des Schuljahres 2007 die Schule verlassen, da sie nicht über das notwendigen Mittel für die Transportkosten oder die Schulgebühren verfügten.

Das Projekt wurde durch ptivate Spenden sowie die Unterstützung der ethischen Bank "Bancaja" und verschiedener privater Unternehmen wie Danone ermöglicht.